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Guten Tag Herr Lenz
Neulich waren wir ein paar Tage zu Besuch bei einem Freund, ein Schweizer, der seit knapp einem Jahr in Ecuador lebt. Was er dort nebst anderem vermisst, so hat er uns berichtet, ist, sich in Mundart zu unterhalten. Wie es der Zufall wollte, hatten wir als Reiseliteratur Ihr Buch “Plötzlech hets di am Füdle” mit im Gepäck. Ihre Geschichten hat er begeistert gelesen und es hat ihm geholfen, sich wieder ans Schweizerdeutsche zu gewöhnen, nachdem er ein Jahr praktisch nur Spanisch gesprochen hatte. Wir erlauben uns, Ihnen im Anhang ein Foto zu senden, das zeigt, wie unser Freund uns am ecuadorianischen Pazifikstrand eine Ihrer Geschichten vorliest.
Besonders fasziniert hat ihn die Erzählung von Metzger Hotz. Da er selber Hotz heisst und fand, das sei doch ein recht seltener Name, hat er uns beauftragt, Ihnen zu schreiben und Sie zu fragen, wie Sie denn gerade auf diesen Namen gekommen sind. Können Sie uns etwas darüber erzählen?
Besten Dank und freundliche Grüsse,
Raphael Ruesch / Daniel Wanitsch